KünstlerInnen 2012 Details


Irene Kepl

Die freischaffende Musikerin wurde 1982 in Linz/A geboren. Violin- und Jazzstudium bei Arkadi Winokurov und Andi Schreiber an der A. Bruckner Privatuniversität, Komposition bei Christoph Cech. Engagements und Projekte im Bereich zeitgenössische Musik, Jazz, improvisierte Musik, (Stumm-) Filmimprovisation und Theater. Rege Konzerttätigkeit bei “Linz 09”, Konzerte bei „Klangspuren Schwaz“, „Festival 4020“, “Donaufestival” Ulm/D, “Festival Lent” Maribor/SL. Uraufführungen u.a. mit Werken von Klaus Lang, Katharina Klement und Bernd Preinfalk. Auftragskompositionen wurden im „Brucknerhaus“ Linz, in der „Alte Schmiede“ Wien; bei „Tage der Neuen Musik in Niederösterreich“ Krems; ORF Zentrum Linz, „Zeitton“ broadcast Ö1, „academy of fine arts“, Sarajevo; „Jazzfestival Petrovac“, Montenegro gespielt.

2012:

_Kompositionsauftrag von „New Adits – Festival für gegenwärtige Musik“
_2. Preis Gustav Mahler Kompositionswettbewerb
_Startstipendium bmukk
_Talentförderpreis OÖ

2011:

_europäisches Kompositionsstipendium von WIMUST für Fiuggi bei Rom.Weiters Aufträge für Klanginstallationen: „Klang Mosaik“ 2010, im Rahmen von „Kunst am Bau“, Gemeindeamt Ottensheim; musikalische Installation „Lebenstunnel“, 2006 Stadthalle Enns. Musik zu Filmen, präsentiert bei Crossing Europe, „Kino Otok“ Izola SL, „Eksperimento“ Manila.




Ingrid Schmoliner

Musikerin_Komponistin_Pädagogin_Die Pianistin und Sängerin Ingrid Schmoliner lebt und arbeitet als freischaffende Musikerin, Komponistin, Kuratorin, und Pädagogin in Wien.

Durch die vielseitige  Aus – und Weiterbildung in Stimmbildung, Obertongesang, Jazzgesang und Jodeln sang sie als Gastsolistin an der Grazer Oper in Zusammenarbeit mit dem südtiroler Komponisten Hannes Kerschbaumer in der zeitgenössischen Oper „BUIO“. Im Chorwerk „MUATA ERDN“ für 8 Chorgruppen, 3 Dirigenten, Percussion, und Alt Solo unter der Leitung von Franz Jochum schrieb der steirische Komponist Denovaire das Alt Solo für Ingrid Schmoliner. Künstlerisch bewegt sie sich in den Genres Neue Musik, experimentelle- improvisierte Musik, Avantgarde, Free Jazz, Folkfusion, Volksmusik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die interdisziplinäre Arbeit mit TänzerInnen, ChoreografInnen und VideokünstlerInnen.

2011: _Startstipendium bmukk


Miro Tóth

The slovak composer Miro Tóth is the only remarkable personality of the young generation of slovak music composers. We spoke about his projects during the first days of his starting artistic residency in the Prague’s kolská 28 Gallery.

Miro Tóth’s musical career started in the age of thirteen when he began to compose his first tracks with the help of the Fasttracker software. Later on he went on to study piano, musicology, composition and saxophone and now he is finishing his studies of composition on the Bratislava’s Arts Academy MU. Even though Miro is a skilled performer, his real interest lies in composition. During his career he collaborated with a plethora of musicians, often developing special ways of notation and communication to be able to share his ideas.

 


Petr Vrba

DJ at Radio 1 in Prague since 1994, temporary student of gamelan music at Institute of Art of Indonesia in Yogyakarta, since 2005 both passive (music journalist, promoter) and active (trumpets, clarinet, egg cutters, vibrating speakers etc.) explorer of non-idiomatic improvisation.

His first experiences with bands unwind from the cooperation with Eduardo Borsuci In Optima Forma, which resulted in Sound brigade. In 2009, Chaos und Logos came into the world, which is a trio. A year later, he became one of the founding members of improvisation ensemble IQ+1 which released in 2011 highly acclaimed CD “tváří v tvář”.
In 2011, he constituted with Korean experimenter Ryu Hankil (alarm clock, typewriters) Yanagi duo (they released their debut „clinamen“ in 2012 and are preparing paralel CD to be released in Korea). Recently they constituted a new trio with American musician/composer George Cremaschi (doublebass, electronic) and Chris Heenan (contrabass clarinet, alt sax).
Since 2012 he regularly collaborates with sax player/composer from Slovakia Miro Tóth in his projects Dunkeltherapie and Next Goldberg Variations). With Korean videoartist Se-Eun Lee and American analog synths player Ken Ganfield they explore possibilities of audiovisual improvisation.
He collaborates with dancers (Kateřina Bilejová, Kateřina Dietzová, Manuela Tessi etc.) and has played with Martin Alacam, Georgij Bagdasarov, Xavier Charles, Isabelle Duthoit, Andrej Gál, Yedo Gibson, Franz Hautzinger, Hugh Livingstone, Ava Mendoza, Seijiro Murayama, Ivan Palacký, Miroslav Posejpal,Matija Schellander, Ingrid Schmoliner, Jaroslav Šťastný (aka Peter Graham), Alex Švamberk, Christopher Williams and others.


Petra Stump

studierte Klarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Bassklarinette am Conservatorium van Amsterdam.

Als Trägerin verschiedener Preise und Auszeichnungen – u.a.
BA-CA Artist of the Year 2006,
1. Preis beim Chain Concours 2001,
2. Preis beim Concours Nicati 2011 –
gilt ihre besondere Aufmerksamkeit nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern auch der Neuen Musik. Sie ist Widmungsträgerin zahlreicher Uraufführungen und arbeitete mit bedeutenden Komponisten wie Pierluigi Billone, Chaya Czernowin, Beat Furrer, Karlheinz Stockhausen u.a. Immer wieder haben Komponisten für Petra Stump und ihre Ensembles Werke komponiert, die die Klarinettenliteratur wohl auf Dauer bereichern werden.

Das Duo Stump-Linshalm hat mit der 2005 bei ein_klang records erschienenen CD born to be off-road Zwischenbilanz über die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten gezogen. Der Pasticciopreis von Radio Österreich 1 würdigt diese Arbeit. Es folgten weitere Einspielungen im Duo 2006 1+1=1 bei KAIROS, 2010 Short Cuts bei ein_klang records und 2012 Mozart Raritäten bei Gramola. Die Vermittlung zeitgenössischer und klassischer Musik an Kinder in Form von Konzerten und Workshops ergänzt den Schaffensbereich der Künstlerin.

Petra Stump & Heinz-Peter Linshalm sind Herausgeber der Klarinettenschule „CLARINET UPDATE – Neue Musik für junge Klarinettisten“ im Verlag Doblinger.


Stump Petra


Ingmar Gritzner

Der gebürtige  Kärntner Ingmar Gritzner, der übrigens der letzte Schüler des österreichischen Komponisten und Autors Gerhard Lampersberg war und auch Privatunterricht in Komposition bei Nader Mashayekhi erhielt, verfolgt in seinem Schaffen seit je her ungewöhnliche Wege. Alleine diese Tatsache stellt in der Neuen Musik noch keine Seltenheit dar, die höchst unkonventionelle, experimentelle detailverliebte Art jedoch, mit welcher der 34-Jährige an die Sache herangeht, verblüfft immer wieder.
„Musik machen kann man mit allem“, so ähnlich könnte wohl das übergeordnete Motto des Komponisten lauten, blickt man auf das „Instrumentarium“, welches in seinen Werken zum Einsatz kommt. So etwa Spieluhren, Dopplerflaschen, Schreibmaschinen und vieles mehr.



Igor Gross

lebt als freischaffender Musiker in Wien.
2012 3. Diplomprüfung, Erlangung des akademischen Grades Magister Artium mit Auszeichnung
2009 Leistungsstipendium der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
2011 Solokonzerte mit Uraufführungen von Ingmar Gritzner im Musil-Haus Klagenfurt Solo improvisation mit Lesung im Museum Moderner Kunst Klagenfurt
2010 Solokonzerte mit 50 Uraufführungen von Ingmar Gritzner in der Alten Schmiede WienSolokonzert mit Uraufführungen von Ingmar Gritzner im Musil-Haus Klagenfurt
Seit 2012 Konzerttätigkeit mit dem Klangforum Wien

– Seit 2006 Projekte mit der Neuen Oper Wien

– Seit 2005 Konzerttätigkeit mit Ensembles für Neue Musik: Ensemble Online,

Ensemble 20Jh., Ensemble Phidias, Ensemble Prisma



Miramis Semmler-Mattisch

Seit 2008 wird sie von Igor Mitrovic im Rahmen des Diplomstudiums unterrichtet.
Bereits seit 1995 wirkte die junge Cellistin in verschiedensten Orchestern und Produktionen des Kärntner Landeskonservatoriums mit.
Im Zeitraum von 2003-2008 nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem beim Juilliard String Quartett in New York (2004) und bei Maria Kliegel (2008).
Seit 2005 arbeitet Miramis Semmler-Mattitsch als Privatlehrerin für Violoncello, mit dem Schauspieler und Lyriker Peter Raab hat sie zuletzt mehrere literarisch-musikalische Projekte durchgeführt.

Daneben tritt sie regelmäßig als Solistin und in verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen auf.
Zu Buche stehen mehrere Uraufführungen mit dem Hortus Musicus, CD-Aufnahmen sowie Radioaufnahmen mit dem ORF.
Miramis Semmler-Mattitsch zählt zu den Gründungsmitgliedern des Adamas-Quartetts, dem sie von 2004-2006 angehörte. In diese Zeit fällt u.a. eine Teilnahme am Gradus ad Parnassum Musikwettbewerb.






Martin Schönlieb

Ausgehend von seiner akademischen Ausbildung  (Jazz-Studium am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt, Arrangement/Komposition an der University of Northern Iowa, Master-Studium am Koninklijk Conservatorium Den Haag) umfaßt sein künstlerischer Tätigkeitsbereich die musikalischen Genres Jazz, experimentelle Musik und Songwriting.
Komposition und Improvisation stellen für ihn zwei komplementäre Arbeitsmethoden dar, welche, je nach Anforderungen und Ausgangslage des jeweiligen Projektes, unterschiedliche Gewichtungen erfahren.
Klangforschung und die Bereitschaft sich auf die Unwägbarkeiten musikalischer Prozesse in der Interaktion mit Kollegen/Innen einzulassen, sind weiters prägende Aspekte seiner Arbeit, abseits und übergeordnet von Genrezuschreibungen.







Elisabeth Harnik

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt war sie Artist in Residence im OMI International Arts Center in New York 2010.
Neben ihrer Kompositionstätigkeit ist sie als Improvisationsmusikerin solo und in Ensembles mit exponierten Vertreterinnen und Vertretern der improvisierten Musik auf nationalen und internationalen Festivals (V:NM-Festival, Ulrichsberger Kaleidophon, Nickelsdorfer Konfrontationen, Artacts Festival St. Johann, Klavierfestival Soundgrube Wien, Musicacoustica Beijing, Beethoven Fest Bonn, Alpenglow Festival London, Umbrella Music Festival Chicago, Comprovise Festival Köln u. a.) vertreten.
Arbeitete mit namhaften InterpretInnen und Ensembles zusammen: Ensemble für Neue Musik Graz, Ensemble Zeitfluss Graz, Vokalensemble Chiaroscuro Graz, Haydn-Trio-Eisenstadt, Ensemble Reconsil Wien, Trio AMOS Wien, Trio EIS Wien, Wiener Motettenchor, RSO Wien, Thürmchen Ensemble Köln, Fidelio Trio London sowie diverse nationale und internationale SolistInnen.







Dave Rempis

Der aus Massachusetts stammende Saxophonist Dave Rempis zählt zu den wichtigsten Vertretern der Chicagoer Free-Szene.
Nach seiner Ausbildung am klassischen Saxophon zog es ihn schon bald zu den Wurzeln afroamerikanischer Musik, ein Jahr Studium der Afrikanischen Musik und Ethnomusik an der Universität in Ghana prägten ihn nachhaltig. Neben zahlreichen eigenen Projekten, wie The Rempis Percussion Quartet, The Engines, The Rempis/Rosaly Duo oder Wheelhouseist er begehrtes Mitglied in Bands von Ken Vandermark, Ingebrigt Håker Flaten, Peter Brötzmann, Fred Anderson oder Kevin Drumm.
Neben seiner Konzerttätigkeit tritt er in Chicago als Veranstalter auf, u.a. für die Konzertreihe der Elastic Arts Foundation oder etwa das Umbrella Music Festival. Er organisierte auch das Indie-Rock Pitchfork Music Festival in Chicagos Union Park.


Rempis-by Matt Czerwinski 2008




Helge Hinteregger

Helge Hinteregger ist seit 1980 als Musiker tätig.
Er spielt als Musiker in Bands unterschiedlicher Genres und arbeitet neben seinen eigenen Bandprojekten für Theater- und Tanzensembles.

THROATMUSIC wurde von helge hinteregger 2009 gestartet. Hinteregger benutzt seinen kehlkopf zur erzeugung von geräuschen und klicklauten. Über ein selbst entwickeltes mikrofon, das außen am kehlkopf montiert ist werden die geräusche abgenommen. Das signal wird anschließend über digitale touchpads live bearbeitet. Der rachenraum dient als zusätzlicher Resonanzkörper. Es werden keine vorbereiteten sounds oder samples verwendet.

Konzerte und Aufnahmen u. a. mit: Striped Roses, Nouvelle Cousine, ZOSB, The Comforts of Madness, Tony Buck, Otomo Yoshihide, Steve Nobel, Uchihashi Kazuhisa, Roger Turner, Oren Marshall, Wayne Horwitz.
Musik für Theater,Tanz, Videokurzfilme, Rauminstallationen. Festivalauftritte in: Österreich, Deutschland, Niederlande, Finnland, Schweiz, Italien, Frankreich, Belgien, UK, Mexiko, Japan.







Manuel Knapp

actual projects: duo with tim blechmann, „Cosmic Coincidence“ with hiroshi hasegawa and rohco, „TUMULTUS“ with yuko ando collaborated with: seiji murayama, astro, tatsuhisa yamamoto, tabata mitsuru, michael fischer, arnulf rödler, peter kutin, stefan fraunberger, silvia faessler, cal lyall, reiko A., senju muneomi, ikko taniuchi, utah kawasaki, makoto oshiro etc.

awards and grants:
2006 austrian stategrant for fine arts,
2007 diagonale award – best innovative experimentalfilm ,
2008 diagonale trailer08,
2009 ateliergrant tokyo,
2011 kulturförderpreis.

konzerte – live performances (2012, 2011):
february 2012, manuel knapp, jonny hawaii, venster, vienna, austria
march 2012, test tone vol.79 disturbances – zbigniew karkowski, manuel knapp u.a., roppongi tokyo, japan
march 2012, cosmic coincidence(hasegawa/knapp/rohco), karkowski & pain jerk, kelly churko & guilty c., facialmess & blackphone666, yousuke fuyama & dave skipper. @ soup, tokyo, japan
march 2012 tabata mitsuru, manuel knapp, keiji(from okinawa)…live at bar ishee, tokyo, japan
march 2012 cosmic coincidence(hasegawa/knapp/rohco) uvm. @flat nishiogikubo, tokyo, japan
april 2012 astro & manuel knapp live @ art bar koenji, tokyo





Matthias Erian

studied computer music and electronic media at the University of Music in Vienna and graduated in 2004.
As electro-acoustic composer and performer, he has created installations, o-tone work and sound design for film, dance and theatre productions, and multi-channel concepts (surround sound).
He has performed widely in Austria, Germany, Belgium, Czech Republic, Portugal, South Korea, Japan and New York.
He has worked as a musician on various projects involving group improvisation, free jazz, preparations and sampling.
Erian has contributed to transdisciplinary projects at Musik Verein Wien and recently worked on The Maids, a theatre production by the company Asia Now, which was presented in South Korea and Macao.


Matthias Erian